Unsere Jugendfeuerwehr Oberlichtenau einmal vorgestellt

Heute möchte ich euch einfach einmal unsere beiden Jugendfeuerwehrwarte der
FF Oberlichtenau vorstellen und die zwei zu ihrer Arbeit in der Jugendfeuerwehr befragen.
RadtourJFW
Thomas Kertzsch 34 Jahre alt und seit 1999 in der aktiven Abteilung der FF Oberlichtenau und Robert Erler 32 Jahre alt und seit 2000 in der FF Oberlichtenau sind die zwei Jugendfeuerwehrwarte unserer Feuerwehr.

Beide sind nicht nur Jugendfeuerwehrwarte,  sondern gehören auch der aktiven Einsatzabteilung in der FF Oberlichtenau an und sind auch ausgebildete Gruppenführer.

Ihr beide habt selbst in der Jugendfeuerwehr Oberlichtenau eure Feuerwehrkarriere begonnen.

Warum seit Ihr Jugendfeuerwehrwart geworden?

Thomas: Bei mir war das so, dass einer der früheren Jugendwarte sein Amt niedergelegt hatte und jemand neues gesucht wurde, der die Jugendfeuerwehr mit betreut. Damals waren etwa 8 Kinder in der Jugendfeuerwehr.

Robert: 2010 ist in mir der Wunsch gewachsen meinen Kameraden und langjährigen Freund Thomas bei der Jugendarbeit in unserer Wehr zu unterstützen. Damals hatte er glaube ich mit den Kindern allein zu tun. Keine Unterstützung bzw. Vertretung stand bereit. Die Jugendarbeit ist mir dann recht schnell an Herz gewachsen.

Was ist die Jugendfeuerwehr für euch?

Thomas: Für mich bedeutet Jugendfeuerwehr, dass sich Kinder und Jugendliche regelmäßig treffen, Grundlagen der Feuerwehr kennenlernen, aber vor allem Werte wie Kameradschaft, Zuverlässigkeit, Vertrauen und Ordnung vermittelt bekommen.

Robert: Als junges Mitglied war es schon total spannend für mich mit der Technik und mit anderen Jugendfeuerwehrmitgliedern die Arbeit der großen Feuerwehrleute kennenzulernen. Den Dienstalltag damals bestimmte auch viel die Übung für Wettkämpfe. Die Wettkämpfe selbst fanden dann am Wochenende statt und  wir haben auch oft sehr gut dabei abgeschnitten.  Heute als Jugendwart sind die 1,5 Stunden jedes Mal wieder anders spannend und auch anspruchsvoll. Unseren jungen Kameradinnen und Kameraden die Werte der Feuerwehr, Technik und ein gutes (harmonisches) Miteinander in einer modernen Art und Weise zu vermitteln, ist wirklich eine tolle und manchmal auch schwere Aufgabe. Gerade das Miteinander ist nach einem langen Schul- bzw. Arbeitstag oft eine richtige Herausforderung.  Alles in allem ist die Jugendfeuerwehr eine tolle Zusammenkunft Junger Menschen mit dem wachsenden Gedanke Hilfsbereit für Menschen einzutreten.

Wieviel Kinder und Jugendliche sind momentan in der JF und wann habt ihr Dienst?

Anfang 2016 waren 11 Jungen und 4 Mädchen im Alter zwischen 9 und 16 Jahren Mitglieder unserer Jungendfeuerwehr. Wir haben gerade wieder zwei Jungs als Neuzugänge begrüßen können. Somit sind wir aktuell 17 Kinder, was uns zwei Jungendwarte wirklich sehr stolz macht. Wir treffen uns alle zwei Wochen am Gerätehaus der Ortfeuerwehr Oberlichtenau, dort ist auch ein Dienstplan in der Schautafel ausgehängt.

Bei so einer großen Gruppe schafft ihr das da allein?

Einer alleine hat bei 17 Kindern keine Chance. Wir sind also immer zu zweit. Manchmal werden wir auch durch andere Kameraden unterstützt. z.B. bei Fahrten mit dem Löschfahrzeug, der Ersten Hilfe oder dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt.

Was macht ihr so im Dienst?

Alles was die richtige Feuerwehr übt im passenden Rahmen und Maße für junge Menschen machen wir in der Jugendfeuerwehr auch. Es stehen uns alle Geräte und Fahrzeuge für die Ausbildung zur Verfügung. Die Jugendfeuerwehr besitzt sogar einen eigenen Feuerwehranhänger voll mit Geräten zum Aufbau einer Wasserversorgung, welcher auch regelmäßig genutzt wird. Natürlich gibt es auch Dienste die weniger mit dem Thema Feuerwehr zu tun haben. Ziel sollen z.B. bei einer Fahrradtour zur Eisdiele Glösa oder dem Besuch auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt der Gruppenzusammenhalt und die Abwechslung vom Alltag für die kleinen Kameraden sein.Schlauchboot JFW

Was wünscht ihr euch für die Zukunft in der Jugendfeuerwehr Oberlichtenau?

Thomas: Weiterhin viele interessierte Jugendliche bei der Jugendfeuerwehr und dass möglichst viele Kameraden dann auch in die „richtige“ Feuerwehr wechseln und so dieses wichtige Ehrenamt für sich und die Gesellschaft mit Leidenschaft, Einsatz und Freude für die Zukunft.

Robert: Ich wünsche mir weiterhin ein so großes Interesse unserer Jugendfeuerwehrmitglieder selbst und auch der Jugend in unserer Gemeinde an den Jugendfeuerwehren in den einzelnen Ortsteilen. Nur so kann ausreichend Nachwuchs für die Pflichtaufgabe der Gemeinde (abwehrenden Brandschutz und Hilfeleistung) gewonnen werden. Eine Unterstützung bei unserer Dienstgestaltung ist auch eine wichtige Aufgabe, jedoch ist hier viel Zeit und auch die richtige Ausbildung notwendig. Eins noch, vielleicht ergibt sich mal eine Möglichkeit wie wir mit Unterstützung der Gemeinde unsere Maschinisten und Gerätewarte entlasten können. Die kurze JF-Dienstzeit lässt nicht viel Spielraum für Vor- und Nachbereitung von Nebenaufgaben, somit lasten diesen Aufgaben immer in der Freizeit auf uns und unseren Unterstützern.

Viele Dank für die offenen und ehrlichen Antworten. Auf diesem Weg möchten sich die Kameraden der FF Oberlichtenau, bei Euch und allen Kameraden die Euch im Laufe eines Dienstjahres unterstützt haben, bedanken.

Jens Klenke
Pressesprecher FF Oberlichtenau


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